Februar 2019

„Bewegung – das Tor zum Leben“ 

11. Februar 2019

„Bewegung – das Tor zum Lernen“ (Ludwig Koneberg)
Probleme mit der Hausaufgabe, Unkonzentriertheit, Unlust, Angst – viele Eltern kennen das. Doch wie kann man dem Kind helfen?
Frau Annette Anton und Frau Carolin Sieger schufen mit ihrem Vortrag zur Evolutionspädagogik bei zahlreichen interessierten Eltern Verständnis für die Schwierigkeiten ihrer Kinder und gaben Tipps, wie man Abhilfe schaffen könnte.

Nach den Referentinnen verbindet die Evolutionspädagogik Erkenntnisse der Hirnforschung mit dem Wissen über die Evolutionstheorie. Dabei geht man davon aus, dass jeder Mensch vom Mutterleib an bis zu seinem vierten Lebensjahr die einzelnen Bewegungsstufen der Evolution durchläuft, wie das Rollen, Krabbeln, Kriechen. Wird eine Stufe nicht genügend erfahren, kann sich dies in Verhaltens- oder Denkschwierigkeiten äußern.

Laut der Hirnforschung sind neurologische Blockaden die Ursache vieler Schul- und Verhaltensprobleme, wie beispielsweise Versagensängste, Konzentrationsschwäche, Hausaufgabenunlust, emotionale Unausgeglichenheit und mangelndes Selbstvertrauen. Kommunikationsstörungen zwischen den verschiedenen Bereichen des Gehirns bewirken also Lernblockaden, die das Lernen und Erbringen von Leistung unmöglich machen.
Diese Blockaden seien jedoch in jeder Altersstufe durch gezielte Bewegungsübungen zu lösen, indem die Hirnareale wieder miteinander vernetzt werden. So könne mit einfachen, alltagstauglichen Übungen schnell eine spürbare Veränderung erzielt werden.
Ergebnis: Erfolg beim Lernen und somit Spaß an der Schule.

„Springende Herzen“

7. Februar 2019

Körperliche Fitness gilt als einer der wichtigsten herzschützenden Faktoren für Kinder und Erwachsene. Nach einer Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Kinder täglich mindestens eine Stunde mit mäßiger bis starker Intensität aktiv sein, so dass sie außer Atem geraten und ihr Herz schneller schlägt. Nur etwa jedes fünfte Kind im Alter zwischen 8-10 Jahren erfülle diese Leitlinie.

Hier setzt das Präventions-Projekt der Deutschen Herzstiftung „Skipping Heart“ an. Mit der  Vermittlung von Spaß beim Seilspringen und Freude an der Bewegung allgemein sowie der Förderung des natürlichen Bewegungsdrangs der Kinder soll dem Bewegungsmangel entgegengewirkt werden. Rope Skipping sei  bestens geeignet, das Herz-Kreislauf-System positiv zu beeinflussen. Aber nicht nur das! Seilspringen verbessert auch die konditionellen und koordinativen Fähigkeiten, wie Schnelligkeit, Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Rhythmusgefühl.

Die Workshopleiterin Lisa Baur verstand es hervorragend, die Kinder der dritten Klasse zum Springen zu motivieren. Ob beim Partner- oder beim Einzelspringen – immer stand der Spaß im Vordergrund. Selbst die Profis unter den Seilspringern fanden dabei ihre Herausforderung, sei es beim Criss Cross, dem Springen mit überkreuzten Armen, beim Jogging Step, einem Laufschritt abwechselnd mit dem rechten und dem linken Fuß, oder beim Side Straddle, dem abwechselnden Springen mit gegrätschten und geschlossenen Beinen.

An dieses zweistündige Training schloss sich eine Vorführung für alle Mitschüler der Schule an. Auch ein paar Eltern waren der Einladung gefolgt und verfolgten begeistert die Sprungkünste der Drittklässler.

Unser Dank gilt der Projektleiterin Lisa Baur und der deutschen Herzstiftung für dieses großartige, kostenlose Angebot.

„Die Händlerin der Worte“

6. Februar 2019

Heute war das „Theater Nimmerland“ mit dem Stück „Die Händlerin der Worte“ bei uns zu Gast. Spielerisch gekonnt zeigte die Markthändlerin dabei die Wirkung so mancher Zauberwörter auf, aber auch wie sehr Worte verletzen und Schaden anrichten können.

Bestimmte Wörter sind für das Zusammenleben sehr wichtig und ermöglichen es den Menschen gut miteinander auszukommen. So beschrieb die Schauspielerin die Bedeutung der Höflichkeit für das alltägliche Leben. Anschaulich zeigte sie die Wirkung so mancher Zauberformeln und Zauberwörter auf, wie spielend leicht zum Beispiel alles mit den Wörtern „Bitte“ und „Danke“ gehe.
Aber es gibt auch Situationen, in denen man lieber schimpfen möchte. Dazu meinte die Markthändlerin man solle kreativ sein und seine Fantasie benutzen. Wie wär’s zum Beispiel mit „Da tanzt doch der Floh!“ oder „Mich beißt wohl ein Nilpferd direkt in den Po!“ Damit sei eine unangenehme Situation viel leichter zu ertragen.
Doch schnell wurde die Markthändlerin wieder ernst. Gibt es schließlich auch Worte, die verletzen und großen Schaden anrichten können. Einmal Gesagtes ist nur schwer wieder zurückzunehmen. Da braucht es schon viele lindernde Worte der Entschuldigung, die wie Schokolade den Kummer wegnehmen können. Worte können Beziehungen bzw. Freundschaften zerbrechen, beispielsweise wenn jene gelogen sind oder ein Versprechen nicht gehalten wird.
Damit man immer gut miteinander auskommt, gab die Markthändlerin den Kindern ein Rezept mit: „Wäge deine Worte gut ab, achte immer auf die richtigen Zutaten und passe auf, dass es nicht überkocht. Und kocht ein Anderer, schütte nicht einfach deine Zutaten hinein, sondern warte ein wenig, bis er fertig ist.“

Unsere Schülerinnen und Schüler hingen an den Lippen der Theaterspielerin und konnten sicher einiges mitnehmen, was den Umgang mit anderen Menschen erleichtert.

Himpelchen und Pimpelchen

4. Februar 2019

Mit diesem uralten Kinderreim von Heinzelmann und Zwerg lernte die erste Klasse den Laut ch .
Begeistert ließen die Kinder ihre Daumen zum Reim erscheinen, verstecken und sich recken.
Die Schnarchgeräusche ch  ch  ch konnte man bis in die andere Klasse hören.

Schnee ohne Ende

4. Februar 2019

Nach dem heftigen Schneefall am letzten Wochenende lag auch bei uns am Pausenhof  mindestens ein halber Meter Schnee.

Die erste Klasse räumte für alle anderen den Weg zum Hartplatz frei. „Der ist aber schwer!“, da waren sich die Erstklassler einig. „Puh, ich schwitze!“, riefen andere. Doch nach 15 Minuten schweren Schaufelns war der Weg frei und die Kinder waren sichtlich stolz auf ihre Leistung.

Natürlich gab es danach eine verdiente Belohnung.