Februar 2022

Besuch im Rathaus

25. Februar 2022

Am Faschingsfreitag stand für die Viertklässler der Besuch im Rathaus auf dem Programm.

Bürgermeister Bernhard Summerer begrüßte seine jungen Gäste herzlich und führte sie durchs Rathaus. Er erklärte, welches Amt sich hinter welcher Tür verbirgt und welche Tätigkeiten dort vorgenommen werden. Geschäftsstellenleiter Sebastian Schreider und Petra Maier stellten sich selbst kurz vor.

Darauf durften die Viertklässler im schönen Sitzungssaal Platz nehmen, wo Herr Summerer geduldig ihre Fragen beantwortete und auch von sich persönlich erzählte.

Schon seit seiner Kindheit lebt unser Bürgermeister in der Gemeinde Söchtenau. Er besuchte die Schule in Schwabering und in Söchtenau, seine Gymnasialzeit verbrachte er im Internat in Gars. Nach Ableistung des Wehrdienstes blieb er in seinem Heimatort. Nach seinen Lieblingsecken in der Gemeinde gefragt, antwortete er, dass er gern auf seiner eigenen Terrasse sitze mit Blick auf den Simssee oder bei der Kapelle in Osterfing, aber auch in Haid oder bei der Kapelle in Aschau habe man einen wunderschönen Blick auf die Berge. Als seine Hobbys gab er Schafkopf spielen und im Chor zu singen an. Gerne wollten die Kinder eine Kostprobe seiner Gesangskünste, doch sie wurden zunächst auf das Schlagerevent im Juli in der Stockschützenhalle verwiesen.

Anschließend berichtete das Gemeindeoberhaupt von seiner Arbeit als Bürgermeister und von den Tätigkeiten der Gemeinderäte. Auf die Frage: „Wofür muss denn die Gemeinde am meisten Geld aufwenden?“ antwortete er, dass es viele Anschaffungen oder Arbeiten gäbe, die einmalig viel Geld kosten würden. Von den Ausgaben, die jedes Jahr erneut auftreten, könne man aber durchaus den Kindergarten mit den 16 Beschäftigten nennen. „Für unsere Kinder geben wir dieses Geld jedoch gerne aus. Sie sind das Wichtigste, was die Gemeinde hat“, betonte Herr Summerer.

Zum Schluss verteilte der Bürgermeister an jedes Kind eine Urkunde, einen kleinen Anstecker mit dem Wappen der Gemeinde und natürlich auch eine süße Nascherei.

Doch die jungen Gemeindebürger hatten das genannte Hobby nicht vergessen. Sie fingen an, im Rhythmus des Liedes „We will rock you“ zu klatschen. So animiert präsentierte sich Herr Summerer als hervorragender Schlagersänger und die Kinder gaben begeistert Applaus.

Herzlichen Dank für diesen interessanten Vormittag.

Hexensuppe am unsinnigen Donnerstag

24. Februar 2022

Da auch dieses Jahr am Faschingsdonnerstag weder nach Diskomusik getanzt werden durfte noch eine Polonaise stattfinden konnte, griffen die Zweitklässler mal wieder zum Kochgeschirr.

Dunkle, braune, lehmverkrustete, unförmige Kugeln (auch bekannt als Kartoffeln) wurden geschält und klein gehäckselt.

Dazu kamen windschiefe, weißgrüne, aufgezwirbelte Stangen (auch Lauch genannt) und bereits angebratene, weiße Knollen in einen Topf mit Gemüsebrühe.

Unter einem Zauberspruch kochte dieses seltsame Gebräu und man staune und schmecke: Es duftete nach der leckersten Kartoffelsuppe!!

Manche Kinder aßen davon sogar vier Portionen, nichts blieb übrig!

Abwechslungsreiche Stunden mit Klaro

9. Februar 2022

Heute war Frau Brock  mit Spielfigur Klaro wieder bei uns zu Besuch und brachte Abwechslung in den Schulalltag.

In der zweiten Klasse stand das Thema „Verdauung“ auf dem Programm.
Diese beginnt bereits im Mund, wo die Zähne die Nahrung zerkleinern und das Einspeicheln erfolgt. Über die Speiseröhre gelangt die Nahrung in den Magen und weiter in den Dünndarm, wo die Nährstoffe herausgeholt werden. Im Dickdarm schließlich wird dem Nahrungsbrei das Wasser entzogen. Anschaulich machte Frau Brock den Kindern die Länge des Darms klar. 4,5 m Dünndarm und ca. 1 m Dickdarm befinden sich in unserem Bauchraum.

In der dritten Klasse ging es um das Thema Gefühle und wie wichtig es ist, einen Freund zu haben, dem man vertrauen kann. Im Spiel sollte ein Kind mit verbundenen Augen geführt werden, ohne dass es vom Weg abkommt. Das war alles andere als leicht und zeigte, dass Vertrauen, gute Absprache und Hilfe erforderlich sind.

Daran schloss sich die Thematik Streit an und wie man hier am besten vorgeht. Klaro hatte wie immer eine goldene Regel dabei. Bevor man richtig ausrastet und wütend wird, sollte man an diese Regel denken:  lStopp, erst durchatmen und beruhigen. –  lNachdenken: Wie geht es mir? Was ist passiert? –  lWas kann ich tun? Richtig handeln.

In der vierten Klasse stand das schwierige Thema „Gehirn“auf dem Programm.
Mit vielen Beispielen und kleinen Übungen führte Frau Brock die Kinder an dieses schwierige Thema heran. Sie erklärte, dass der Körper durchzogen ist mit Nervenbahnen, die im Rückenmark zusammenlaufen. Unser Gehirn ist quasi die Steuerungszentrale. Es besteht aus dem Stammhirn, dem Kleinhirn und dem Großhirn. Vom Stammhirn wird alles geregelt, was der Mensch von Geburt an kann, z.B. das Atmen oder die Reflexe. Das Kleinhirn ist das Kontrollorgan für das Zusammenwirken von Bewegungen und die Feinabstimmung von Bewegungsabläufen. Das Großhirn ist die oberste Instanz des zentralen Nervensystems und verbindet alle Organe und Gewebe miteinander. Dafür gibt es in unserem Gehirn über 100 Milliarden Gehirnzellen, die untereinander verknüpft sind. Würde man alle Nervenbahnen aus dem Gehirn aneinanderlegen können, ergäbe das eine Länge von 5,8 Millionen Kilometer. Damit könnte man die Erde 145-mal umwickeln.

Anschaulich zeigte Frau Brock den Kindern, dass Nervenstränge umso dicker werden, je öfter man etwas übt oder wiederholt. Macht man dies aber über längere Zeit nicht mehr, verkümmern die Nervenstränge wieder. Das heißt, unser Gehirn kann Gelerntes um so besser abrufen, je öfter man dies wiederholt. Zur Erinnerung durfte jeder das Büchlein „Klaros Taschen-Hirn“ mit nach Hause nehmen.