Juli 2022

Verabschiedung der Viertklässler

28. Juli 2022

Mit einem schönen Programm nahmen unsere Viertklässler Abschied von ihrer Grundschule. Zu der Feier waren neben den Eltern und Großeltern auch ein paar Ehrengäste geladen, wie zum Beispiel Bürgermeister Bernhard Summerer, das Betreuerteam von Hort und Mittagsbetreuung, das Büchereiteam, Vorsitzende von Elternbeirat und Förderverein, Busfahrer Lothar und viele Helfer, die im Schulalltag eher im Hintergrund agieren.

Schulleiterin Marianne Kelnberger hängte ihre Rede am Corona-Virus auf und ließ ihn als roten Faden durch das Programm ziehen.

Die Viertklässler präsentierten sich mit einem Orff-Stück, dem Kinderrechte-Rap und den Liedern „Wenn der Sommer kommt“ und „Hand in Hand“. Unter der Regie ihrer Klassenkameradin Elina hatten sie zur Musik von Avicii „Without you“ einen Tanz einstudiert, der mit großem Applaus bedacht wurde.

Einzelne Viertklässler zeigten ihr Können am Klavier, der Gitarre oder Ziach oder beim Plattln.

Auch die anderen Klassen trugen zu dem schönen Programm bei. So tanzten die Zweitklässler den „Gickerl, Gockerl“ und die Viertklässler sangen und spielten zur Melodie von „Lachend kommt der Sommer“, wobei sie das Lied für die Schulabgänger zu „Glück und Freude“ umgedichtet hatten. Die Erstklässler sorgten mit ihren gespielten Witzen für zahlreiches Schmunzeln und Lachen.

Zum Schluss sangen alle „Schön ist es auf der Welt zu sein“, wobei auch die Gäste mitsangen.

Wow, wie lecker!

27. Juli 2022

Kurz vor Schuljahresende war es soweit, dass unsere Kartoffel geerntet werden konnten.

Jeder freute sich schon auf die köstlichen Bratkartoffeln, die daraus gemacht werden sollten.

Frau Polz war dazu mit ihren Helfern vom Gartenbauverein gekommen und hatte – damit auch alle satt werden konnten – noch selbst vorgekochte Kartoffeln mitgebracht.

Zu Kartoffeln gehören natürlich auch Gurken und Tomaten. Die Gurken hatten auch unsere Helfer mitgebracht, ein ganzes Leiterwagerl voll Tomaten spendete Frau Hundhammer für die ganze Schule.

Zuerst mussten die Kartoffeln aus der Erde ausgegraben werden. Dabei erklärte Frau Polz den Kindern, dass Knollen mit grüner Verfärbung nicht gegessen werden können. Das passiert, wenn die Knolle zu viel Sonnenlicht erwischt.

Danach ging es ans Waschen, Bürsten und Schrubben, Schälen und Schnipseln.

Eine andere Gruppe schnitt die Tomaten in Scheiben.

Die Männer brieten die Kartoffeln am Grill und bald duftete es im ganzen Dorf nach den Kartoffeln. Kein Wunder, dass nichts übrigblieb, so lecker, wie sie schmeckten.

Ausflug nach Oberreith

26. Juli 2022

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien gab es für die 2. und 3. Klasse einen besonderen Ausflug: Sie fuhren nach Oberreith in den Wildtierpark!

In kleinen Gruppen besuchten sie die Tiere, stiegen auf den Aussichtsturm und rutschten steil hinunter. Als es dann zu regnen anfing, erstürmten sie die Indoorhalle mit tollen Spielgeräten auf mehreren Ebenen.

Die letzte halbe Stunde konnten sie schließlich noch draußen auf den Riesentrampolinen verbringen. Einige Kinder durften sogar mit den Gurten springen und hüpften sehr hoch. Es war einfach super!

Abschlussfeier der zweiten Klasse

22. Juli 22

Bei strahlendem Sommerwetter durfte unsere zweite Klasse ihren Abschluss feiern. Gut gelaunt wanderten sie in Begleitung einiger Mamas zu den Fischweihern einer Mitschülerin. Dort wartete ein üppiges Buffett.

Helenas Papa zog mit dem Kescher einige Fische aus dem Teich, die die Kinder für kurze Zeit angreifen und zurückwerfen durften. „Iihh, ist das glitschig!“, riefen die einen, „Der flutscht immer davon!“, meinten andere.

Vielen herzlichen Dank an alle, die dieses schöne Abschlussfest ermöglichten.

Inseltour bei herrlichem Sommerwetter

18. Juli 2022

Für die vierte Klasse stand der letzte Ausflug in ihrer Grundschulzeit auf dem Programm. Eine Chiemsee-Inseltour war angesagt.

Zuerst ging es mit der „Edeltraud“ zur Herreninsel und darauf durch den kühlen Park zum prächtigen Schloss. Dort bekamen die Kinder eine eigene Kinderführung, bei der sie interessiert ihre Fragen stellen durften. Kaum vorstellbar, dass König Ludwig insgesamt nur 10 Tage seines Lebens auf dem herrlichen Schloss gewohnt hat!

Nach der Führung wartete auch schon die Pferdekutsche auf die Kinder. Man konnte sich fast schon selbst wie ein König fühlen, von den Pferden auf diese angenehme Weise zurück zum Hafen gebracht zu werden und dabei das kühle Lüftchen um die Nase spüren zu dürfen.

Mit dem Schiff ging es nun weiter zur Fraueninsel. Nach einer kurzen Pause auf dem Spielplatz wurde die Insel mit ihren schönen Gärten und romantischen Häuschen erkundet. Zu gern hätten die Schülerinnen und Schüler versucht, die tausendjährigen Linden zu umarmen, doch sind sie mittlerweile gestützt und geschützt. In der Kirche lasen die Kinder die vielen Votivtäfelchen, die Menschen der Heiligen Irmingard zum Dank dort angebracht haben. Gestärkt mit einem Eis trat die Klasse die Rückfahrt mit der „Berta“ nach Gstadt an, wo der Bus bereits wartete.

Ein herrlicher Ausflug, da waren sich alle einig.

Ein wunderschöner Tag auf dem Bauernhof

18. Juli 2022

Bei wunderschönem Sommerwetter verbrachte die 3. Klasse einen Schulvormittag auf dem Stöttner-Hof der Familie Graf in Söchtenau.

In Gruppen aufgeteilt durften die Kinder den Bauernhof kennen lernen.
Es ging mit Herrn Graf raus zum Laufstall zu den Kühen, mit Frau Graf in die Küche zum Backen und mit den Kindern der Familie in den Garten, zu den Pferden und den vielen Maschinen. Zum Schluss gab es den selbstgebackenen Kuchen, die Semmeln, Kräuterquark und leckere Bananenmilch.

Ein herzliches Dankeschön an Familie Graf für diesen herrlichen Schultag!

Eingeladen zur Zauberflöte

14. Juli 2022

Auf Einladung des Fördervereins durften alle Kinder unserer Schule die „Zauberflöte“ in Immling besuchen.

Die Oper war wunderschön inszeniert, indem mit Projektionsbildern jede Szene mit einem anderen Bild versehen wurde. So wurde beim Zuschauer der Eindruck erweckt, als ob ein kleiner Wasserfall den Berg herunterrieseln würde, die Bäume sich leicht im Wind bewegen oder Vögel am Himmel fliegen würden.

Auch die Schauspieler überzeugten durch ihre Leistung. Um den Kindern die Oper noch etwas schmackhafter zu machen, wurden zudem kleine, lustige Gags eingebaut. Der Kinderchor mit seinem Rap gefiel den Schülerinnen und Schülern sehr. So waren die ersten Stimmen: „Ich war noch nie in einem Theater, so herrliche Kleider!“ – „Das war schön, dürfen wir das nochmal ansehen?“

Einzig schade war, dass bei einer Kindervorstellung auf den hinteren Plätzen nur noch wenig zu verstehen ist. Doch das tat der Freude der Kinder keinen Abbruch.

Nochmals ein herzliches Dankeschön unserem Förderverein für dieses schöne Erlebnis.

Stolze Sportler

13. Juli 2022

Unsere sportbegeisterte zweite Klasse wagte den Wettstreit mit anderen Rosenheimer Grundschulen – die Grundschuliade war angesagt.
Dabei galt es Geschick, Ausdauer, Kraft und Schnelligkeit, aber insbesondere auch Gemeinschaftssinn unter Beweis zu stellen.
Unsere zweite Klasse präsentierte die Söchtenauer Schule ganz prima und schaffte es, den dritten Platz zu ergattern.

Bronze für die zweite Klasse aus Söchtenau!

Herzlichen Glückwunsch!

Wahrhaftig zum Reinbeißen!

6. Juli 2022

Im Rahmen des Ernährungsführerscheins der AOK kam heute Frau Brock in die dritte Klasse.

Nach einer kurzen Einführung in die gesunde Brotzeit ging es auch gleich an’s Zubereiten der belegten Brote.

Wer würde da nicht Appetit bekommen?

„Das ist doch nicht fair!“

1. Juli 2022

Im Rahmen unserer Bewerbung zur Umweltschule beschäftigten wir uns auch mit der Herstellung von Kleidung unter Einbezug der ökologischen und sozialen Kriterien. So freuten wir uns sehr, dass Oliver Streit und Selina Bock vom Politmobil Nürnberg mit ihrem Projekt „Textilfabrik“ bei uns zu Gast waren.

„Wisst ihr, woraus Kleidung gemacht wird?“, war Herrn Streits erste Frage. Da war die Antwort noch leicht: Baumwolle, Schafwolle oder synthetische Fasern. Gleich wurde auch die eigene Kleidung dahingehend untersucht und eifrig auf den Etiketten nachgelesen. Doch wo wächst Baumwolle? Herr Streit erklärte, dass die Baumwolle aus wärmeren Kontinenten stammt wie Südostasien, Australien, Afrika und Südamerika, aber auch in Europa in der Türkei wird sie angebaut.

Die Herstellung unserer Kleidungsstücke erfolgt in Textilfabriken, beispielsweise in Bangladesch, China, Rumänien oder Salvador. Arbeitsteilig wird an verschiedenen Stationen in Fließbandarbeit gearbeitet, immer die gleiche Arbeit viele Stunden am Tag.

Das durften die Dritt- und Viertklässler dann selbst ausprobieren:

  1. Am „Maltisch“ mussten mittels Schablonen Vorder- und Rückseite eines T-Shirts auf Stoffteile  aufgezeichnet und mit Schneiderkreide die Nahtlinien markiert werden.
  2. Am „Schneidetisch“ erfolgte der Zuschnitt entlang der äußeren Linien.
  3. Am „Hefttisch“ mussten Vorder- und Rückseite passgenau zusammengelegt und geheftet werden. Dazu wurden die Teile entlang der gestrichelten Nahtlinie leicht zusammengenäht.
  4. Am „Nähtisch“ erfolgte die feste Naht mit der Nähmaschine.
  5. Am „Applikationstisch“ schließlich durften die T-Shirts verziert und mit Schrift und Mustern versehen werden.

Nach getaner Arbeit durfte jedes Kind aus einem Sack ein mitgebrachtes Kleidungsstück ziehen und anhand des eingenähten Etiketts ermitteln, aus welchem Land dieses Kleidungsstück stammt. Dies war dann auch das Land, in dem das Kind quasi in der Textilfabrik beschäftigt war. Je nach gezogenem Land erfolgte die „Bezahlung“, die von einem halben Gummibärchen bis zu 10 Gummibärchen reichte. Als die Kinder den Lohn für ihre Arbeit sahen, kam großer Protest auf: „Ich habe genauso viel gearbeitet und bekomme nur ein halbes Gummibärchen!“ –  „Das ist nicht fair!“ – „Total ungerecht!“ – „Ich fühle mich betrogen!“

Die Mitarbeiter des Politmobils erklärten den Kindern, dass es genau so auf der Welt sei. Ein Textilarbeiter in Bangladesch bekommt für die gleiche Arbeit symbolisch ausgedrückt ein halbes Gummibärchen, wohingegen ein Arbeiter in einer deutschen Fabrik zehn Gummibärchen bekommt, also 20-mal so viel.

Herr Streit hatte ein Plakat von Rina, einer Textilarbeiterin in Bangladesch dabei. Sie arbeitet von Montag bis Samstag, acht Stunden pro Tag. Die Fabriken sind marode, es ist eng, laut und heiß. Der Lohn reicht gerade mal zum Überleben. Am Sonntag muss sie im Garten arbeiten, um die Familie ernähren zu können. Wenn man gegen die Bedingungen protestiert, muss man Angst um sein Leben haben.

Die Ungerechtigkeit gerade am eigenen Leib erlebt, begannen die Kinder bereits zu überlegen, was man machen könnte, damit Rina einen fairen Lohn für ihre Arbeit bekäme.

Herr Streit bot den Kindern sieben Möglichkeiten an, die sie in Gruppen diskutieren sollten: Protestieren, Spenden, Second-Hand-Ware kaufen, Billigware kaufen, teure Ware kaufen, nur Ware „made in Germany“ kaufen, Ware mit fairem Siegel kaufen.

Die verschiedenen Möglichkeiten wurden im Anschluss gemeinsam erörtert:

Protestieren könnte schon aufmerksam machen, doch ob die Demonstrationen die Verantwortlichen in Bangladesch wirklich erreichen, ist fraglich.

Würde jeder Deutsche pro Jahr nur einen Euro spenden, würde das Rina und den anderen Arbeitern sicher helfen. Doch dann müsste sichergestellt sein, dass das Spendengeld auch bei ihnen ankommt.

Der Kauf von Second-Hand-Ware schont sicher die Umwelt, den Menschen in Bangladesch ist aber kaum geholfen damit.

Auch der Kauf von billiger oder teurer Ware hilft nicht automatisch. In der gleichen Fabrik wird sowohl Billigware als auch teure Markenware produziert.

„Made in Germany“ sagt nicht viel aus, denn allein durch das Annähen nur eines Knopfes auf ein in Bangladesch hergestellten T-Shirts kann dies auf dem Etikett stehen.

Bei Siegeln über faire Herstellung besteht noch die größte Garantie, dass den Menschen in den Fabriken geholfen wird. Hierbei betrachten Organisationen die sozialen und ökologischen Bedingungen vor Ort. Doch nicht alle Siegel sind glaubwürdig und halten, was sie versprechen. Um vor „Fake“-Siegeln geschützt zu sein, teilte Frau Bock den Kindern eine kleine Broschüre aus, in der die verschiedenen Label, einer kritischen Bewertung unterzogen, aufgeführt waren. Dabei schnitten u.a. „earth positive“, „fairtrade“, „fair wear foundation“, „GEPA fair“, „hessnatur“ und „WFTO World Fair Trade Organisation“ am besten ab.  

Klar, dass die Kinder nochmal einen Blick auf die Etiketten in ihren eigenen Kleidungsstücken warfen. Stolz konnte der eine oder andere entdecken, dass sein Gewand wohl unter fairen Bedingungen hergestellt worden war. Sicher wird daheim das Erforschen weitergehen.

Unser Dank gilt den Mitarbeitern des Politmobils Nürnberg für diesen aufschlussreichen Vormittag.