Mai 2019

Sanierung für eine Tafel Schokolade

28. Mai 2019

Nach fast einjährigen Renovierungsarbeiten war die energetische Sanierung der Turnhalle der Schule Söchtenau abgeschlossen und die Einweihung konnte gefeiert werden.
Zahlreiche Ehrengäste und viele Eltern waren der Einladung gefolgt und so war die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Besucher erwartete ein abwechslungsreiches Programm, beginnend mit dem Auftanz der Trachtenvereinskinder, gefolgt von einer Rope-Skipping-Vorführung und einer Sportinator-Fitnessübung.
In ihrer Ansprache schilderte Schulleiterin Frau Kelnberger anschaulich den unzulänglichen Zustand der in die Jahre gekommenen Turnhalle und pries die hervorragend gelungene Modernisierung und Ausstattung mit neuen Geräten. Nun herrschten ideale Bedingungen, um der im Herbst dieses Schuljahres erhaltenen Auszeichnung zur Sportgrundschule noch stärker gerecht werden zu können. „Billig“, so die Schulleiterin, „war die Sanierung der Halle freilich nicht“.  Sie habe Kosten von ca. 740 000 Euro verursacht. Da man in der Grundschule mit solch großen Zahlen wenig anfangen könne, begann sie zu rechnen: Ziehe man den Zuschuss der Regierung von Oberbayern ab, berücksichtige man die Nutzung der Halle durch den Sportverein und nehme man an, dass die nächsten Sanierungsarbeiten wieder 40 Jahre auf sich warten ließen, seien das pro Kind und Schuljahr knapp 50 € oder anders ausgedrückt eine Tafel Schokolade pro Schüler pro Woche. Auf jeden Fall sei das Geld gut angelegt, denn körperliche Bewegung ist wichtig, um den Kopf frei für das Lernen zu haben und gesund zu bleiben. Schließlich bedankte sich die Schulleiterin herzlich bei allen Gemeindeverantwortlichen und allen Gewerken, die mit der Sanierung beauftragt waren.
Diesen Dank brachten auch die Zweitklässler stellvertretend für alle Schüler in einem Gedicht zum Ausdruck.  
Nach den kurzen Ansprachen durch Bürgermeister Herrn Forstner, Elternbeiratsvorsitzende Frau Thusbaß und den Vorsitzenden des Sportvereins Herrn Fürst, aufgelockert durch eine Boomwhaker-Einlage,  nahmen Pater Christoph und Pfarrer Guido Seidenberger die feierliche Segnung der Halle vor. Mit einfühlsamen Worten gingen sie darauf ein, wie wichtig der Sport für den sozialen Umgang und das freundliche Miteinander sei.
Im Vertrauen auf den Schutz Gottes führten die Schüler im Anschluss eine atemberaubende Turnakrobatik und das Klettern an den neuen Geräten bis zur Turnhallendecke vor.
Nach dieser gelungenen Veranstaltung belohnte der Elternbeirat die Schüler für ihre sportlichen Leistungen mit einer kleinen Überraschung und lud die Ehrengäste zu Kaffee und Kuchen ein. Dabei wurde das Ergebnis der Rechnung überprüft: eine Tafel Schokolade pro Kind pro Woche ist gleich eine Tafel voller Glück.

Schullandheimaufenthalt der Viertklässler

20. – 22. Mai 2019

Nachdem die „heiße Phase“ in der vierten Klasse tapfer gemeistert worden war, wurde es für die Kinder nun Zeit, die Schule am Ende der gemeinsamen Grundschulzeit noch einmal anders zu erleben. So ging es für die Kinder drei Tage lang mit Frau Holzner und Herrn Danhauser nach Obing in den Seiml-Hof. Trotz schlechter Wettervorhersage ließen sich die Schüler und Schülerinnen ihre Laune nicht verderben, packten voller Aufregung das Gepäck in den Bus und traten frohen Gemüts die Reise nach Obing an.
Nachdem die Zimmer bezogen waren und die Kinder eine Hofführung bekommen hatten, wurde schnell klar: Der Dauerregen war hier nur Nebensache! So vieles gab es in den nächsten Stunden und Tagen schließlich noch zu entdecken und zu unternehmen: Die Kinder erspähten sämtliche Hoftiere, stellten Butter, Käse und Nudeln her und backten ihr eigenes Brot.

Doch noch mehr – sie zeigten ihr Fingerspitzengefühl frühmorgens im Stall beim Melken, führten Kickerduelle aus oder zeigten merkwürdigste Verrenkungen beim Spiel „Twister“.

Als Highlight gestaltete Ibrahim – nur Englisch sprechend- mit den Kindern Kunstwerke nach türkischer Tradition. Die daraus entstandenen Ergebnisse wurden dabei von allen begeistert bestaunt. 

Am letzten Tage durften die Kinder vor der Heimreise schließlich noch ihr Lieblingstier in Form einer Heufigur gestalten und als Andenken mit nach Hause nehmen.

Nach drei Tagen voller schöner Erlebnisse, Erfahrungen und neuer Erkenntnisse waren sich auf der Heimreise alle einig: Die Zeit ist viel zu schnell vergangen!

Eine tolle Knolle

15. Mai 2019

Wer liebt sie nicht, die Kartoffel und alles, was man daraus machen kann – Bratkartoffeln, Kartoffelbrei, Pommes, Chips und vieles andere mehr.
Doch wo kommt die Kartoffel her und wie wächst sie? Dem wollten die Schüler der Grundschule Söchtenau auf die Spur kommen.
Frau Polz vom Gartenbauverein Söchtenau war dazu zusammen mit drei Helfern in die Schule gekommen, voll bepackt mit Kisten, Rupfen, Erde und treibenden Kartoffeln.
Einzelne Schüler wussten schon, dass die Pflanze ursprünglich aus Südamerika stammt und erst seit etwa 300 Jahren bei uns angebaut wird, doch kaum einer ahnte, dass es 1200 verschiedene Kartoffelsorten gibt. Frau Polz hatte vier verschiedene Sorten mitgebracht, darunter waren zwei ganz alte Sorten, die statt gelblich eher rosafarben bzw. rötlich waren. Auch wenn die Kartoffel zu unseren wertvollsten Nahrungsmitteln gehört, muss man wissen, dass alle grünen Teile der Kartoffelpflanze, auch grüne Stellen an der Knolle, giftig sind.
Nach diesen Erklärungen ging es an’s Pflanzen. Jede Klasse durfte drei Holzkisten mit Rupfen auslegen und mit Erde zur Hälfte befüllen. Anschließend wurden die einzelnen Knollen mit den Augen nach oben in die Pflanzlöcher gesteckt, mit Erde zugedeckt und leicht übergossen. Die fertigen Kisten stellten die Kinder im Pausenhof zu einer Pyramide zusammen.
Jetzt gilt es, die treibenden Pflanzen gut zu pflegen, so dass vielleicht noch kurz vor den großen Ferien ein Kartoffelfest gefeiert werden kann.
Unser Dank gilt den Helfern vom Gartenbauverein, Frau Polz, Herrn Weinfurtner, Frau Seehuber und Frau Dudy-Weidenschlager.

Blütengirlanden

10. Mai 2019

Die Vorbereitung auf unsere Turnhalleneinweihung läuft bereits auf vollen Touren. Im Rahmen der BIF Stunde sammelten die Vorschul- und Erstklasskinder wunderbare Margeriten und roten Klee, um daraus lange Ketten zu stecken. Bald kam von den Kindern die Idee, doch eine ganz lange Girlande zusammenzubasteln, „weil man die ja gleich für die Einweihung der Halle brauchen kann.“
Mit Feuereifer ging es an die Arbeit: Die Buben mussten die Blumen pflücken, die Mädchen waren für das Zusammenstecken verantwortlich. Tatsächlich konnten wir am Schluss alle Reckstangen mit hängenden Blütengirlanden verzieren. Es wäre schön, wenn diese noch drei Wochen halten würden.