November 2017

Besuch in der Pharao-Ausstellung

30. November 2017

Am Donnerstag, den 30.11.2017, durften die zweiten und dritten Klassen die Pharao-Ausstellung im Lokschuppen in Rosenheim besuchen.

Eine nette Führerin erklärte uns zuerst, wie die großen Pyramiden gebaut wurden. Danach bestaunten wir Wände und Tafeln mit Hieroglyphen, von denen wir sogar einzelne entziffern konnten.

Nicht nur Männer waren Könige, wir erfuhren von der Pharaonin Hatschepsut, die 20 Jahre in Frieden regierte.

Zuletzt gingen wir in die Unterwelt. Wir hörten vom Totengericht, bei dem das Herz des Verstorbenen mit einer Feder aufgewogen wurde. Nur bei einem reinen und leichten Herz durfte der Tote weiterziehen.

Wir sahen auch noch Mumien und bestaunten die tollen Gemälde in den Grabkammern.

Nach der verdienten Brotzeit spielten wir noch im Erlebnisparcours. Der Tag war klasse!!

Radfahren in der Verkehrswirklichkeit

27. November 2017

Mit dem heutigen Realverkehr fand die Verkehrsschule ihren Abschluss. Wieder war uns das Wetterglück hold, denn der angesagte Schnee bzw. Regen blieb aus und die Sonne lachte vom Himmel, so dass auch die Kälte erträglich war.

Erfreulich viele Eltern nahmen sich Zeit als Streckenposten für die Sicherheit der kleinen Radfahrer zu sorgen und natürlich auch ihr eigenes Kind im Realverkehr zu beobachten. 

Zuvor jedoch prüften die Polizisten Frau Thome und Herr Werner die Räder auf Verkehrssicherheit. Bis auf ganz kleine Mängel waren alle Räder in Ordnung und so konnte die Fahrt durch den Ort beginnen. Die erste Tour fuhren die Kinder noch in Gruppen, jeweils angeleitet von einem Polizisten. Danach jedoch hieß es allein zurechtzukommen und sich von den großen Lastwägen oder den schnell heranrauschenden Autos nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Alle Kinder meisterten auch diesen letzten Tag hervorragend und so durften sie sich die Brotzeit und den Kinderpunsch zur Belohnung richtig schmecken lassen.

Der Schatz unter unseren Füßen

24. November 2017

Die Klasse 4a stellte sich im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts die Frage: Wo kommt denn eigentlich das Wasser aus unserem Wasserhahn her?

Herr Wenisch von der Gemeinde Söchtenau wollte den Kindern auf ihre Frage gerne eine Antwort geben. Die Klasse durfte zwei Unterrichtsgänge durchführen: zur Quelle und zum Hochbehälter der Gemeinde Söchtenau.

An der Quelle bzw. dem Brunnen angekommen, mussten die Schüler und Schülerinnen zunächst mutig über eine steile Leiter in die Kammer, in der der Brunnen der Quelle untergebracht ist, hinabsteigen.

In der kleinen Kammer fanden die Kinder heraus, wie das Wasser vom Grundwasser aus ca. 12 bis 15 m Tiefe an die Oberfläche gepumpt, gereinigt und weitergeleitet wird.

Die Leitungen von Quelle zum Hochbehälter sind 8 km lang und befinden sich unter der Erdoberfläche. Die Klasse 4a fand außen die Hinweisschilder, wo die Gas- und Wasserleitungen verlegt sind. Die Deckel für die Rohre durften sie auch öffnen.

Der Unterrichtsgang zum Hochbehälter, der das Wasser für die umliegenden Ortschaften von Söchtenau speichert, brachte die Kinder besonders zum Staunen. Zwei riesige Becken speichern jeweils 500 Kubikmeter Wasser. Von dort aus wird das Wasser mit Hilfe der natürlichen Fällung in die Ortschaften geleitet. Eine Ausnahme ist die Ortschaft Osterfing. Hier braucht die Gemeinde eine Pumpe, da der Ort zu hoch liegt. Die Kinder konnten auf einer Wasserzähluhr beobachten, wie das Wasser im Speicher sinkt. Als dann die Pumpe im Hochbehälterhäuschen ansprang, haben die Schüler schnell erkannt, was dies wohl bedeuten muss: In Osterfing wurde in diesem Moment Wasser aus dem Wasserhahn gelassen!

Anschließend gestaltete die Klasse ein Plakat und stellte es in Gruppen ihrer Parallelklasse vor.

Vielen Dank in diesem Zusammenhang den Mitarbeitern der Gemeinde Söchtenau, die uns dieses spannende Thema in der Realität zeigen konnten!

Besuch in der Kläranlage Bockau

23. November 2017

Nach der Pflanzenkläranlage durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b auch eine herkömmliche Kläranlage besichtigen. Herr Ganserer, Abwassermeister der Kläranlage Bockau führte die Kinder und erklärte ihnen die Funktionsweise der Anlage sehr genau.

Die Kläranlage Bockau wurde 1986 errichtet und  reinigt das Wasser aus neun Gemeinden: Söchtenau, Bad Endorf, Stephanskirchen, Prutting, Riedering sowie Aschau, Frasdorf, Samerberg und Rohrdorf. Sie ist für 65 000 Einwohner ausgelegt, derzeit leben ca. 45 000 Menschen in diesen Gemeinden.

Bei der am Zulauf befindlichen Messstation werden alle 24 Stunden Proben entnommen, um die Belastung des Klärwerks zu sehen. In der Rechenanlage erfolgt die erste Reinigung des Abwassers von festen Stoffen. Dort riecht es ziemlich streng. Im Sandfang setzen sich feste Stoffe ab und werden mit dem Schieber beseitigt. Daran schließt sich der Fettfang an. Schwimmende Öle und Fette werden hier herausgeschwemmt. Als nächstes kommt das Wasser in das Vorklärbecken und von dort zum Belebungsbecken. Dabei gibt es ein unbelüftetes Becken und eines, bei dem Sauerstoff feinblasig zugeführt wird. Hier verrichten Bakterien ihre Arbeit und beseitigen z.B. Kohlenstoffe, Phosphate oder Stickstoffe aus dem Wasser. Dabei kommt es zu starken Ausflockungen. In der anschließenden chemischen Reinigung wird dem Wasser Eisen und Aluminium zugesetzt. Darauf kommt das Wasser in das Nachklärbecken. Dort sieht das Wasser schon sehr sauber aus. Um den Reinigungsgehalt genau zu überprüfen werden an der Messstation alle zwei Stunden Proben entnommen.

Auch für den Fall, dass der Inn Hochwasser führt, ist vorgesorgt. Dazu wird das gereinigte Wasser in einem Schacht angestaut und über Pumpen gehoben, so dass der Wasserstand über dem Hochwasserstand liegt.

Anfallender Schlamm wird in die Faulbehälter geleitet. Die Anlage Bockau verfügt über drei Silos und zwei Faultürme. Beim Ausfaulen des Schlamms entsteht Methangas, das zur Erzeugung von Strom verwendet wird. Dieser Strom wird im Klärwerk wieder verbraucht. Der ausgefaulte und entwässerte Schlamm wird größtenteils zum Befüllen von Tagebauwerken verwendet oder thermisch verwertet.

Auch wenn die Führung sehr anspruchsvoll war, so ist uns auf jeden Fall klar geworden, wie viel Aufwand und Arbeit dahintersteckt, unser Abwasser wieder sauber zu bringen.

Besuch in der Pflanzenkläranlage in Berg

20. November 2017

Trotz der späten Jahreszeit hatten die Kinder der 4b Glück mit dem Wetter, denn die Sonne spendete ein paar wärmende Strahlen, auch wenn der Wind ganz schön kalt pfiff. 

Die Pflanzenkläranlage in Berg wurde vor 18 Jahren für 15 Häuser gebaut, da eine Kanalleitung zur Kläranlage Bockau nicht möglich war. Herr Lederer begann seine Erklärungen bei seinem eigenen Haus und ließ die Schülerinnen und Schüler einen Blick in seinen eigenen Hausschacht werfen. Darin konnten die Kinder eine Pumpe sehen, die bei einem Füllstand von etwa 100 Liter das Wasser abpumpt. Über eine Druckleitung wird das Wasser zur etwas weiter unten befindlichen Pflanzenkläranlage geleitet. Dort durchläuft das Wasser drei Becken. Dabei wird das Vorreinigungsbecken, das etwa 80 cm tief ist, vertikal durchlaufen, das Hauptreinigungsbecken, das 40 cm tief ist, dagegen horizontal. Beide Becken werden wechselweise beschickt, so dass die Bakterien Zeit zur Reinigung des Abwassers haben. Das Umschalten der Ventile jede Woche, die Kontrolle der Schächte und das Mähen des Schilfes im Winter sind Aufgaben des Klärwärters. Nach dem dritten Becken wird das Wasser über einen Graben in die Söchtenauer Ache geleitet. Mit dem Reinigungsergebnis der Anlage sind die Einwohner von Berg und das Wasserwirtschaftsamt sehr zufrieden.

Geprüfte Radfahrer

15. November 2017

Auch wenn es den einen oder anderen sicher in die Finger fror, von der Kälte ließen sich unsere Viertklässler nicht stören. Alle bewiesen bei den Prüfungen ihr Können mit gutem Ergebnis.

Jeweils fünf Kinder aus jeder Klasse bekamen sogar einen Ehrenwimpel. Dazu musste man die theoretische und praktische Prüfung fehlerfrei absolvieren. Eine hervorragende Leistung!

Spannender Vormittag im Wald

16. November 2017

Einen spannenden Vormittag durften wir Drittklassler im Söchtenauer Wald verbringen. Förster Herr Büchner erzählte uns von seiner Arbeit, zeigte uns Blätter und erklärte uns die einheimischen Tiere. Mit vielen Spielen wurde uns warm. Es war schön.

Michael

Hier nicht!

Prämierung der Bilder zum Mal-Wettbewerb: „Absolutes Halteverbot“

14. November 2017

Viel Mühe hatten sich die Kinder mit ihren Werken gegeben, die sie anlässlich des von der Polizei und der Verkehrswacht ausgeschriebenen Wettbewerbs gemalt hatten. Das beabsichtigte Ziel war, den Kindern bewusst zu machen, dass in den absoluten Halteverbotszonen vor der Schule nicht gehalten werden darf, nicht einmal zum kurzen Aus- und Einsteigen.

 

Zur Preisverleihung waren Herr Baum von der Polizei und Herr Polland von der Verkehrswacht gekommen. Sie lobten den Eifer und die Mühe der Kinder beim Malen und bewunderten die Werke. Als kleine Anerkennung übergaben sie der Schulleiterin Marianne Kelnberger eine Urkunde und einen Geldbetrag in Höhe von 100 Euro.